Außergewöhnliche Plätzchen-Rezepte. Genau das richtige zur Weihnachtszeit.

Gewürzplätzchen: Weihnachtsplätzchen- Rezept

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Gewürzplätzchen: Weihnachtsplätzchen- Rezept

Diese Plätzchen mit vielen weihnachtlichen Gewürzen gehören zu unseren liebsten unter den Lieblingsplätzchen. Zimt, Nelken und Kardamon, Rosinen und Walnüsse aus dem eigenen Garten – mehr Weihnachtsduft und Weihnachtsaroma geht eigentlich kaum. Dabei ist die Zubereitung dieser Weihnachtskekse wirklich kinderleicht und dauert nur wenige Minuten, da auch keine Ruhe- oder Kühlzeiten für den Teig notwendig sind.

Plätzchen: Rezept mit vielen Weihnachtsgewürzen

Damit eignen sich die Gewürzplätzchen auch wunderbar als Last-Minute-Weihnachtsplätzchen, wenn sich unerwarteter Besuch ankündigt oder die Keksdose schon kurz vor den Feiertagen leer ist, bis auf ein paar Krümel am Grunde.

Was du benötigst:

Zutaten:Gewürzplätzchen: Würzige Kekse zur Weihnachtszeit

  • 160g Mehl
  • 130g Zucker
  • 80g Butter
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Ei
  • 80g Rosinen

Gewürze:

  • 1 handvoll gehackter Walnüsse
  • 2 Messerspitzen Kardamon
  • 2 Messerspitzen Muskat
  • 2 Messerspitzen Zimt
  • 2 Messerspitzen Nelkenpulver
  • (nach Geschmack jeweils auch etwas mehr oder weniger)

Utensilien:

  • Rührschüssel
  • Teelöffel zum Portionieren des Teigs          
  • Backblech mit Backpapier oder Backmatte

Zubereitung – Kurzanleitung

  1. Alle Zutaten in einer Schüssel zu einem glatten Teig verkneten
  2. Den Teig mit einem Teelöffel in kleinen Portionen auf ein vorbereitetes Backblech setzen, Abstand 2 cm
  3. Backofen vorheizen (180 Grad Umluft)
  4. Plätzchen auf der mittleren Schiene 8 – 10 Minuten backen (sie dürfen nicht zu dunkel werden)

(inzwischen den Weihnachtsduft genießen)

  1. Blech aus dem Ofen nehmen und die Gewürzplätzchen erkalten lassen
  2. Plätzchen probieren, gleich servieren oder in einem gut verschließbaren Gefäß bis zu einigen Wochen aufbewahren

An dieser Stelle würde nun normalerweise unsere ausführliche Schritt-für-Schritt-Anleitung folgen, aber die Gewürzplätzchen sind wirklich soll schnell und einfach zuzubereiten, dass man der Kurzanleitung im Grunde nichts mehr hinzufügen kann. Wir zumindest sehen bei diesem Rezept keine Stolperfallen, die ein Gelingen der Weihnachtsplätzchen verhindern könnten.

Solltest du aber trotzdem noch Fragen oder Anmerkungen haben, lass uns das gerne wissen.

Ansonsten viel Spaß beim Nachbacken und beim Genießen!

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Rosmarin-Honig- Taler: Weihnachtsplätzchen- Rezept plus vegane Variante

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Rosmarin-Honig- Taler: Weihnachtsplätzchen-
Rezept plus vegane Variante

Als wir das erste Mal mit der Kombiantion von Honig, Rosmarin und einer Prise Salz in Plätzchen experimentiert haben, waren wir sehr vorsichtig und haben nur eine sehr kleine Menge Kekse gebacken. Irgendwie klang die Zusammenstellung sehr interessant, aber vielleicht wäre der Rosmaringeschmack am Ende doch zu intensiv oder der Honig würde sich nicht mit dem Salz vertragen, so unsere Befürchtungen.

Weihnachtsplätzchen mit Rosmarin, Honig und Salz

Weit gefehlt! Schon der erste Versuch zeigte: das ist einfach köstlich! Rosmarin-Honig-Taler sind Plätzchen, die nicht nur zur Weihnachtszeit  ganz wunderbar schmecken und schon beim Backen ihren einzigartigen Duft verströmen. Mit der veganen Variante können auch diejenigen Plätzchenliebhaber auf ihre Kosten kommen, die auf tierische Produkte verzichten möchten.

Was du für die Plätzchen benötigst:

Zutaten:

  • 200 g helles Mehl
  • 160g Butter
  • 80g Zucker (besonders Rohrzucker oder brauner Zucker sind zu empfehlen)
  • 2 EL Honig
  • 2 EL frischer Rosmarin, fein gehackt oder gerebelt
  • Rosmarinnadeln zum Dekorieren der Taler

Zutaten für die vegane Variante:

  • 200g helles Mehl
  • 160g Margarine oder Kokosfett
  • 80g Zucker (besonders Rohrzucker oder brauner Zucker sind zu empfehlen)
  • 2 EL Dattelsirup oder Löwenzahnhonig
  • 2 EL frischer Rosmarin, fein gehackt oder gerebelt
  • Rosmarinnadeln zum Dekorieren der Taler
Weihnachtsgebäck mit Rosmarin und Honig

Utensilien:

  • Rührschüssel
  • Runder Ausstecher, alternativ ein Glas mit dem gewünschten Durchmesser
  • Backblech mit Backpapier oder Backmatte

Zubereitung- Kurzanleitung:

  1. Alle Zutaten bis auf die Rosmarinnadeln in einer Rührschüssel zu einem glatten Teig verkneten
  2. Teig für ca. eine halbe Stunde kühl stellen
  3. Ofen auf 200 Grad vorheizen (Umluft 180 Grad)
  4. Teig ca. 5mm dick ausrollen und Taler ausstechen
  5. Rosmarin-Honig-Taler auf das vorbereitete Backblech legen
  6. Jeden Taler mit einigen Rosmarinnadeln verzieren, die leicht in den Teig gedrückt werden
  7. Die Plätzchen auf der mittleren Schiene 12-15 Minuten backen (fertig sind sie, wenn sie leicht gebräunt, aber nicht dunkel sind)
  8. Blech aus dem Ofen nehmen und die Taler auf dem Blech komplett auskühlen lassen
  9. In einem gut verschließbaren Gefäß aufbewahren, wenn die Plätzchen nicht sofort verzehrt werden.

Tipp für die Zubereitung:

Da die Rosmarin-Honig-Taler ohnehin ein eher rustikal anmutendes Gebäck sind, kannst du auf das Kühlen und Ausrollen auch verzichten. Aus dem frisch gekneteten Teig kannst du ganz leicht mit den Händen Kugeln formen und diese zu Fladen flachdrücken. Wenn sie ein bisschen dicker als die 5mm sind, verlängert sich entsprechend die Backzeit. Also zwischendurch einfach mal nachsehen und aufpassen, dass sie nicht dunkel werden.

Wir sind gespannt, ob du dich an dieses besondere Geschmackserlebnis herantraust und genauso begeistert davon bist, wie wir es sind.

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Mandel-Schoko-Bällchen Weihnachtsplätzchen – Rezept – blitzschnell und ganz ohne Mehl

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Mandel-Schoko-Bällchen: Weihnachtsplätzchen
– Rezept blitzschnell und ganz ohne Mehl

Eine kleine Weihnachtsköstlichkeit mit nur wenigen Zutaten, die sich wunderbar als Last-Minute-Rezept eignet, wenn die Zeit vor den Feiertagen knapp wird oder der  Boden der Plätzchendose viel zu früh in Sicht ist. Die Mandel-Schoko-Bällchen kommen ganz ohne Mehl aus und sind blitzschnell und einfach zubereitet.

Weihnachtsgebäck mit Schokolade und Mandeln

Was du für diese köstlichen Plätzchen benötigst:

Zutaten:Schokoladenplätzchen mit Mandeln zur Weihnachtszeit

  • 100g gemahlene  Mandeln
  • 150g Zucker
  • 100g bittere Schokolade
  • 100g Butter

Utensilien:

  • Rührschüssel
  • Backblech mit Backpapier oder Backmatte
  • Wasserbad zum Schmelzen der Schokolade  (Topf mit Wasser und Gefäß zum Einstellen oder Einhängen, Löffel zum Umrühren)
  • (Alternativ lässt sich die Schokolade auch in der Mikrowelle schmelzen. Aber Vorsicht – dabei kann die Schokolade schnell anbrennen)

Zubereitung – Kurzanleitung:

  1. Schokolade in Stückchen brechen und im Wasserbad schmelzen
  2. Mandeln, Zucker und Butter in der Rührschüssel verkneten
  3. Die flüssige Schokolade unter den Teig kneten
  4. Aus dem Teig mit den Händen kleine Kugeln formen (Größe ca. wie ein 2-Euro-Stück )
  5. Die Bällchen mit einem Abstand von 2 cm auf das vorbereitete Backblech setzen
  6. Im vorgeheizten Backofen bei 175 Grad ca. 10 Minuten backen
  7. Blech aus dem Ofen nehmen und Plätzchen erkalten lassen
  8. In einem gut verschließbaren Gefäß aufbewahren, bis sie vernascht sind

Tipps für den besonderen Geschmack:

  1. Unsere Erfahrung hat gezeigt, die Wahl der Schokolade bestimmt maßgeblich den Geschmack der Plätzchen. Es lohnt sich, ein bisschen genauer hinzuschaunen und auch ein wenig mehr Geld auszugeben, bevor die Plätzchen am Ende nach Fett mit Kakao-Aroma schmecken.
  2. Wenn du magst, kannst du noch eine Prise Zimt zum Teig geben, dann schmecken die Mandel-Schoko-Bällchen noch ein wenig mehr nach Weihnachten.
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Pharisäer-Sterne: Weihnachtsplätzchen-Rezept für Kaffeeliebhaber

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Pharisäer-Sterne: Weihnachtsplätzchen
- Rezept für Kaffeeliebhaber

Der Pharisäer ist hier bei uns in Norddeutschland ein beliebtes, traditionelles Heißgetränk in der kalten Jahreszeit. Süßer Kaffee mit braunem Rum und obenauf ein Häubchen aus Schlagsahne, serviert in einem hübschen blauweißen Becher oder einem Glas – heiß, lecker und richtig etwas zum Durchwärmen, das ist ein norddeutscher Pharisäer.

Dieselben Zutaten, mit Ausnahme der Schlagsahne,  gehören auch in unsere Pharisäer-Sterne– eine etwas herbere Plätzchenvariante, die vor allem Liebhabern von Kaffee, Mokka oder leicht bitterer Schokolade schmeckt. Je nachdem, ob du es eher herb oder eher süß magst, kannst du die jeweiligen Mengen von löslichem Kaffeepulver und Zucker ganz deinem persönlichen Geschmack anpassen.

Wir essen die Pharisäer-Sterne gerne zu einem frischgebrühten Kaffee oder nach einem Spaziergang durch Wind und Wetter auch mal zu einem steifen Grog.

Was du benötigst:

Zutaten:

    • 150 g Mehl
    • 90 g Butter
    • 40 g Zucker
    • 20 g gemahlene Nüsse
    • 1 Eigelb
    • 1 Schuss Rum oder einige Tropfen Rumaroma
    • 1 – 2 TL löslicher Kaffee (nach gewünschter Intensität des Kaffeegeschmacks)
    • Puderzucker zum Bestäuben
    • Mehl für die Arbeitsfläche und die Kuchenrolle

Utensilien:

    • Rührschüssel
    • Bienenwachstuch oder Klarsichtfolie  zum Einwickeln des Teigs
    • Kuchenrolle
    • Ausstecher in Sternform
    • Backblech (ggf. Backpapier oder Backmatte)
    • Teesieb oder kleines Haarsieb und Teelöffel zum Bestäuben mit Puderzucker

Zubereitung – Kurzanleitung:

  1. In einer Rührschüssel alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten
  2. Vom rohen Teig ein kleines Stückchen probieren und je nach eigenem Empfinden mehr Kaffeegranulat, Zucker oder Rumaroma zugeben, bis dir der Geschmack harmonisch erscheint
  3. Teig zu einer Kugel formen und mindestens eine Stunde kalt stellen
  4. Ofen vorheizen (180 Grad Umluft)
  5. Teig auf dünn bemehlter Arbeitsfläche ausrollen (ca. 5 mm Dicke) und Sterne ausstechen
  6. Sterne mit 2 cm Abstand auf ein vorbereitetes Backblech legen und auf der mittleren Schiene ca. 10 min backen, bis sie leicht gebräunt sind
  7. Backblech aus dem Ofen nehmen und die Sterne mithilfe des Siebs und eines Teelöffels leicht mit Puderzucker bestäuben
  8. Pharisäer-Sterne auskühlen lassen, vom Blech nehmen und genießen oder in einem dicht verschließbaren Gefäß aufbewahren

Schritt für Schritt:

  1. Teig vorbereiten

Wie immer bei Mürbeteig gilt es, die Zutaten möglichst zügig zu einem glatten Teig zu verkneten. Das geht natürlich einfach mit den Händen, aber auch mit einer Küchenmaschine, solltest du eine zur Verfügung haben. Die Knethaken des einfachen Handmixers eignen sich nach unserer Erfahrung nur bedingt für die Zubereitung von Mürbeteig, weil sich die Zutaten damit zwar vermengen lassen, aber  ohne anschließende Handarbeit kein wirklich glatter Teig entsteht.  Wir machen es ohne Schnickschnack einfach mit sauberen Händen und ein bisschen Geduld. Keine Sorge, wenn das Ganze anfangs krümelig und so gar nicht homogen erscheint – einfach geduldig weiterkneten und die eventuellen Krümel immer wieder zusammendrücken, dann klappt das schon mit einem schönen, glatten Mürbeteig.

  1. Teig probieren

Beim Kaffee hat jeder seinen ganz eigenen Geschmack, die einen mögen ihn einfach schwarz und stark und für andere sind drei Stück Zucker pro Tasse gerade mal eben genug, während wieder andere ihn am liebsten mit viel Sahne oder Milch trinken.

So ähnlich ist es auch mit den Pharisäer-Sternen. Einer findet sie zu bitter, jemand anderes viel zu süß. Also empfehlen wir dir, vor dem Backen mal ein kleines Stückchen des Teigs zu probieren. Da wirst du schnell merken, ob nach deinem persönlichen Geschmack noch Kaffeepulver, Zucker oder Rum (-aroma) fehlen und du kannst entsprechend noch mal am Gesamtgeschmack feilen. Ist der für dich harmonisch, dann wir es sicher auch für deine Familie oder Gäste passen.

  1. Teig kühlen

Der Teig wird nun in einer Kugel in Folie oder in ein Bienenwachstuch eingeschlagen mindestens eine Stunde lang kalt gestellt. Diesen Arbeitsschritt, bzw. diese Arbeitsunterbrechung solltest du bei Mürbeteig nie auslassen. Ohne Ruhepause und ungekühlt lässt sich der Teig nur schwer bis gar nicht weiterverarbeiten und wird entweder bröselig oder zu klebrig, um ihn auszurollen und auszustechen. Also gönn dir die Pause oder bereite inzwischen ein Plätzchenrezept zu, das ohne Ruhepausen auskommt und fertig, bis dein Mürbeteig bereit für den nächsten Schritt ist.

  1. Ofen vorheizen

Bevor du mit dem Ausstechen der Plätzchen beginnst, kannst du deinen Ofen schon mal vorheizen lassen. Wir backen die Pharisäer- Sterne bei 180 Grad Umluft. Wenn dein Ofen diese Funktion nicht hat, sollte die Temperatur ein wenig höher eingestellt werden, in etwa 190 bis 200 Grad Ober- und Unterhitze.

  1. Teig ausrollen und Sterne ausstechen

Den gut gekühlten Teig kannst du nun auf einer dünn bemehlten Arbeitsfläche mit einer ebenso dünn bemehlten Kuchenrolle ausrollen. Versuche, eine gleichmäßige Dicke von ca. 5 mm zu erreichen, damit die Backzeit aller Plätzchen am Ende gleich lang ist. Ein gutes Hilfsmittel, das das Ausrollen auf die gewünschte Teigdicke erleichtert, ist eine Teigrolle mit einstellbarer  Ausrollhöhe.

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Anschließend werden die Sterne (oder deine gewünschte Form) ausgestochen und mit etwa 2 cm Abstand auf ein Backblech gesetzt. Backpapier oder eine wiederverwertbare backmatte verhindern dabei das Ankleben der Plätzchen am Blech.

  1. Sterne backen

Die Pharisäer-Sterne werden nun auf der mittleren Schiene des Ofens ca. 10 Minuten gebacken. Fertig sind sie, wenn sie leicht gebräunt sind, zu dunkel dürfen sie nicht werden. Es empfiehlt sich, zwischendurch mal nach ihnen zu schauen.

  1. Sterne mit Puderzucker bestäuben

Nach dem Backen nimmst du das Blech aus dem Ofen. Die Plätzchen werden noch warm mit Puderzucker bestäubt. Gib den Puderzucker dazu in ein feines Sieb und rühre ihn mit einem Teelöffel über dem Gebäck um. So verhinderst du, dass etwaige Klümpchen auf deinen Keksen landen und erzielst ein schönes, gleichmäßiges Ergebnis.

  1. Plätzchen auskühlen lassen

Nun müssen die Plätzchen nur noch auskühlen, bevor du sie vom Blech nehmen kannst. Bei noch warmem Gebäck besteht die Gefahr, dass es bricht. Die fertigen Pharisäer-Sterne lassen sich in einem gut verschließbaren Gefäß, wie einer Blechdose oder einem Vorratsglas gut über mehrere Wochen aufbewahren.

Tipp: Eiweiß verwerten

Bei diesem und auch bei anderen Plätzchenrezepten bleibt oft Eiweiß übrig. Das brauchst du natürlich nicht wegzuwerfen. Es gibt viele Möglichkeiten, das Eiweiß noch zu verwerten. Eine schnelle und einfache Variante, bei der du sogar noch die Restwärme deines Ofens gut ausnutzen kannst, ist die Zubereitung von Baisers.

Dafür schlägst du das Eiweiß mit dem Handrührgerät steif und lässt nach und nach Zucker einrieseln. Mit einem Spritzbeutel oder mit einem Teelöffel werden dann kleine Häufchen auf ein Backblech gesetzt und bei ca. 100 bis maximal 130 Grad für eine Stunde im Ofen getrocknet. Die Baisers dürfen dabei nicht braun werden.

Sie lassen sich auf vielfältige Weise verfeinern, z.B. indem du fein gehackten Nüsse oder Schokolade unter den Eischnee hebst.

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Nur die Lieblingsplätzchen: Unsere Weihnachtsbäckerei 2020

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Nur die Lieblingsplätzchen: Unsere Weihnachtsbäckerei 2020

Weihnachten naht mit großen Schritten, alljährlich die Zeit, in der bei uns sonst fleißig Weihnachtsplätzchen gebacken werden – für den Adventskaffe mit Freunden und Familie, als persönliches Weihnachtsgeschenk für liebe Menschen und natürlich auch einfach für uns selbst, um uns die dunklen Tage vor dem Jahreswechsel ein wenig zu versüßen.

Beim Backen von Weihnachtskeksen probieren wir gern neue Rezepte aus oder experimentieren mit alten. Die Lieblingsplätzchen dürfen aber auch nicht fehlen, die es alle Jahre wieder auf den Plätzchenteller schaffen.

Weihnachtsplätzchen backen, Plätzchenteig

2020 ist aber alles anders.

Bei uns sogar in doppelter Hinsicht. Wie bei allen anderen wohl auch, müssen in diesem Jahr gemütliche Adventstreffen mit der ganzen Familie oder den Freunden ausfallen und wir verbringen unsere Sonntage zwar gemütlich, aber allein zu Haus. Da braucht es dann nicht so viele Plätzchen wie gewöhnlich und wir wussten schon lang, dass die Weihnachtsbäckerei in diesem Jahr deutlich kleiner ausfallen würde. Klein aber fein – soweit der Plan.

Diesem Plan kam aber eine unerfreuliche Vorweihnachtsüberraschung in die Quere. Eine irrwitzige Wasserrechnung flatterte unerwartet ins Haus und machte deutlich – da stimmt doch was nicht! Den Eindruck hatte auch der eilig herbeigerufene Klempner und schon gab es in der Küche statt Mehlstaub, Plätzchenduft und besinnlicher Musik – Betonstaub, Schutthaufen und Bohrhammerlärm. Wasserrohrbruch unter dem Fundament, Löcher im Boden  und die Küche ohne Wasser und Abfluss für mehr als zwei Wochen quasi außer Betrieb gesetzt. Kartoffeln abgießen und abwaschen also im Badezimmer und von Gemütlichkeit im Haus keine Spur. Soweit, so unangenehm,  aber was hilft es? Inzwischen funktioniert alles wieder und auch das Chaos, das beim Ausräumen und Abbauen der Schränke entstanden ist, haben wir fast schon beseitigt.

Nun hatten wir aber schon den dritten Advent – ziemlich spät, um mit dem Plätzchenbacken zu beginnen. Aber so ganz ohne geht es dann doch nicht und schließlich möchten wir auch unserer Familie, die wir dieses Jahr an den Feiertagen nicht besuchen können, zumindest ein kleines Päckchen mit Weihnachtsgebäck zukommen lassen.

Da die Zeit etwas drängt, gibt es also 2020 nur die Lieblingsplätzchen und von denen nur die, die nicht allzu aufwändig sind.  Schließlich soll der Plätzchenteller ja auch ein bisschen  abwechslungsreich sein und sich nicht  auf zwei, drei Kekssorten beschränken. Also haben wir in diesem Jahr unsere einfachsten, bewährten Lieblingsrezepte zubereitet.

Wenn du also noch auf der Suche nach gelingsicheren und nicht zu komplizierten Plätzchenrezepten bist, schau gerne in unsere Rezeptsammlung. Dort erscheinen in den nächsten Tagen alle Weihnachtsplätzchen, die wir in diesem Jahr gebacken haben mit einer Kurzanleitung und ausführlichen Schritt-für-Schritt-Anleitungen zum Nachbacken.

Alles Liebe, eine schöne Adventszeit und bleib gesund!

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Orangenherzen: Weihnachtsplätzchen – Rezept

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Orangenherzen: Weihnachtsplätzchen – Rezept

Schon beim Backen verströmen diese Plätzchen einen wunderbaren Orangenduft im ganzen Haus. Die Orangenherzen gehören zu unseren Favoriten und dürfen in keinem Jahr fehlen. Sie sind einfach köstlich und dabei schnell und einfach zubereitet.

Weihnachtsplätzchen – Rezept Orangenherzen

Was du benötigst:

Zutaten:

    • 100g Zartbitterschokolade
    • 200g helles Mehl
    • 125g Butter
    • 80g Zucker
    • 60g Speisestärke
    • 1 Tüte Vanillezucker
    • 1 TL Backpulver
    • 1 Ei
    • Schale/ Abrieb von einer Orange (ungespritzt/ bio)
    • Mehl zum Bestäuben der Arbeitsfläche und Kuchenrolle

Utensilien:

    • Messer und Brett zum Hacken der  Schokolade
    • Rührschüssel
    • Bienenwachstuch oder Klarsichtfolie  zum Einwickeln des Teigs
    • Kuchenrolle
    • Ausstecher in Herzform
    • Backblech (ggf. Backpapier oder Backmatte)

Zubereitung – Kurzanleitung

  1. Schokolade hacken (nicht zu grob)
  2. Alle Zutaten in einer Schüssel zu einem glatten Teig verkneten
  3. Teig einwickeln und ca. eine Stunde kalt stellen
  4. Backofen vorheizen (180 Grad oder Umluft 160 Grad)
  5. Teig etwa 5mm dick ausrollen (auf leicht bemehlter Arbeitsfläche oder zwischen zwei Lagen Backpapier) und Herzen ausstechen
  6. Herzen mit ca. 2 cm Abstand auf einem vorbereiteten Backblech verteilen und auf der mittleren Schiene ca. 10 min backen, bis sie hellbraun sind
  7. Orangenherzen auskühlen lassen, vom Blech nehmen und genießen oder in einem dicht verschließbaren Gefäß aufbewahren

Schritt für Schritt:

  1. Schokolade hacken

Vorab: Die Auswahl der Schokolade bestimmt maßgeblich den Geschmack der Orangenherzen. Eine Zartbitterschokolade mit einem Kakaoanteil von etwa 70% ist zum Beispiel eine gute Wahl. Die ganz billigen Sorten, die fast nur aus Palmöl oder anderem Fett bestehen, sind nicht nur pur sondern auch in den Plätzchen nicht gerade ein Hochgenuss. Also spar beim Schokoladenkauf nicht am falschen Ende.

Für die Schokoladenstückchen in den Orangenherzen zerteilst du die Schokolade mit einem scharfen Messer auf einem Brett. Eine Größe von etwas unter fünf Millimetern ist perfekt. Die Stücke sollten nicht zu klein werden – also nicht wie geraspelte Schokolade, da sie sonst im Ofen vielleicht komplett schmelzen und sich dann mit dem Teig verbinden, aber auch nicht dicker als die ausgestochenen Plätzchen später werden.

Tipp:

Manchmal ist die Schokolade recht hart. Dann kann es beim Hacken passieren, dass die Schokoladenstückchen durch den halben Raum fliegen. In dem Fall wenden wir eine etwas brachiale Methode an. Wir brechen die Schokolade in mehrere Stücke und geben sie in einen Gefrierbeutel. Mithilfe eines Hammers werden die Schokoladenstücke dann auf die gewünschte Größe gebracht. Dabei musst du nur aufpassen, dass die Tüte nicht kaputtgeht. Ein zwischen Tüte und Hammer gelegtes Geschirrhandtuch kann das verhindern.

  1. Alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten

In einer Schüssel vermengst du nun alle Zutaten und knetest sie solange durch, bis ein glatter Teig entstanden ist. Nach Möglichkeit solltest du dabei zügig arbeiten, damit der Teig nicht zu warm wird und die Schokolade vielleicht schon in den Händen zu schmelzen beginnt.

  1. Teig einwickeln und ca. eine Stunde kalt stellen

Ist der Teig fertigt, formst du ihn zu einer Kugel und wickelst ihn in ein Bienenwachstuch oder ein Stück Klarsichtfolie ein. Nun muss er etwa für eine Stunde kaltgestellt werden. Er wandert also entweder in den Kühlschrank oder, wenn es draußen kalt genug ist, auf die Terrasse oder den Balkon. Das ist unbedingt notwendig, weil die Teigmasse sich nur gut gekühlt weiterverarbeiten lässt. Ist der Teig zu warm, ist er sehr klebrig und lässt sich weder gut ausrollen noch aus dem Ausstecher lösen. Soviel Zeit muss also sein!

  1. Backofen vorheizen (180 Grad oder Umluft 160 Grad)

Das mit den Temperaturen ist ja immer so eine Sache. Jeder Ofen ist anders und ob die Temperatur, die wir bei unserem Uraltherd einstellen, am Ende das ist, was der Ofen auch an Hitze produziert, ist nicht zu sagen. So ganz genau kommt es aber auch nicht darauf an und am besten hast du deine Plätzchen beim Backen ein bisschen im Auge, damit es keine Orangenbriketts werden.

  1. Teig ausrollen und Herzen ausstechen

Nach dem Kühlen kann der Teig ausgerollt werden. Entweder machst du das auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche mit einer ebenfalls leicht bemehlten Kuchenrolle oder zwischen zwei Lagen Backpapier. Wenn du Mehl verwendest, dann wirklich nur so viel wie nötig, sonst kommen deine Plätzchen womöglich mit einer dicken Mehlschicht außen daher. Das sieht dann weder hübsch aus, noch ist es dem Geschmack zuträglich.

Der Teig sollte möglichst gleichmäßig dick ausgerollt werden, damit alle Plätzchen die gleiche Backzeit haben. Ca. 5 mm sind optimal. Für alle Bäcker/innen, die es ganz genau nehmen oder einfach kein rechtes Augenmaß haben, gibt es Kuchenrollen, bei denen sich die Ausrolldicke des Teigs einstellen lässt.

Für einen besonders schönes Ergebnis können wir dir diese Kuchenrolle sehr empfehlen: Hier klicken #Werbung

Nun können die Herzen ausgestochen werden. Solltest du dabei merken, dass sie sich nicht gut aus dem Ausstecher lösen lassen, ist dein Teig wahrscheinlich bereits wieder zu warm geworden. Dann empfiehlt es sich den ausgerollten Teig nochmals zu kühlen, entweder im Kühlschrank oder auch für eine kurze Zeit im Gefrierschrank.

  1. Orangenherzen backen

Leg die ausgestochenen Herzen mit ca. 2 cm Abstand auf ein Backblech mit Backpapier oder einer wiederverwendbaren Backmatte.  Dann geht es ab in den Ofen – für ca. 10 min auf der mittleren Schiene. Fertig sind sie, wenn sie leicht hellbraun geworden sind. Zu dunkel dürfen sie nicht werden.  

  1. Orangenherzen auskühlen lassen

Nimm das Blech aus dem Ofen und lass die Orangenherzen darauf auskühlen. Dann lassen sie sich leicht vom Blech lösen und es besteht nicht die Gefahr, dass sie dir dabei brechen.

Nun kannst du das erste (oder auch ein zweites oder drittes) probieren. Die übrigen lassen sich in einem dicht verschlossenen Gefäß über mehrere Wochen aufbewahren. Dazu eignen sich zum Beispiel Blechdosen oder auch große Schraubgläser besonders gut.

Viel Spaß beim Nachbacken und lass uns gerne wissen, wie dir die Orangenherzen schmecken! #Werbung

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