Bärlauchsalz herstellen- Bärlauch haltbar machen

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Bärlauchsalz herstellen- Bärlauch haltbar machen

Bärlauch, ein typischer Frühlingsgeschmack – sein frisches Grün, seine tolle Knoblauchnote und sein sensationeller Geschmack machen ihn in jedem Frühjahr zu einem wahren Highlight in der Küche. Dieses tolle Wildgemüse möchte man doch nur zu gern das ganze Jahr über genießen können, aber ruckzuck ist die Erntezeit auch schon wieder vorbei und der Bärlauch verschwindet bin zum nächsten Jahr unter der Erde. Er lässt sich allerdings gut einfrieren, sei es nun pur oder fertig zubereitet, z.B. in Form von Bärlauchpesto oder Bärlauchbutter. Aber auch ganz ohne Energieaufwand lässt sich der Bärlauch lange haltbar machen.  Ein Bärlauchsalz lässt sich schnell und einfach zubereiten und zur Verfeinerung vieler Speisen nutzen. Wir erzählen dir gern, wie wir unser Bärlauchsalz herstellen und die aromatischen Blätter so ohne Kühlung haltbar machen.

Bärlauchsalz herstellen Rezept

Utensilien für die Herstellung von Bärlauchsalz:

  • Schneidbrett
  • Messer
  • Pürierstab/ Stabmixer (oder andere Küchenmaschine)
  • Hohes Gefäß zum Pürieren
  • Backblech mit Backpapier
  • Kochlöffel
  • Gut verschließbares Glas zur Aufbewahrung

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Zutaten für das Bärlauchsalz:

  • 500 g Salz (wir verwenden grobes oder feines Meersalz)
  • Ca. 200 g frische Bärlauchblätter

… das ist schon alles!

Bärlauch aus dem eigenen Garten

Zubereitung des Bärlauchsalzes:

Wasch die Bärlauchblätter zunächst gründlich und tupfe sie dann mit einem sauberen Tuch oder Küchenkrepp trocken.

Anschließend werden sie grob geschnitten, bevor du sie in dein Püriergefäß gibst. Das hat den Vorteil, dass der Mixer sie besser zerteilen kann und sich keine Fasern um die Messer wickeln. Gib ein kleinen Teil des Salzes mit in das Gefäß.

Nun pürierst du den Bärlauch gleichmäßig fein. Größere Fasern oder Stückchen sollten nicht mehr erkennbar sein. Achte bei der Verwendung eines Pürierstabs unbedingt darauf, dass er nicht zu warm wird – also immer nur ganz kurz betätigen. Die Hitze zerstört die ätherischen Öle im Bärlauch und er verliert schnell an Aroma. Das wäre schade – also lass dir lieber ein klitzekleines bisschen mehr Zeit.

Bärlauchsalz Rezept zum nachmachen

Wenn die Bärlauchmasse fein püriert ist, gibst du das Salz hinzu und verrührst alles gründlich. Was für eine knallig- grüne Farbe!

Das Salz-Bärlauchgemisch verteilst du dann locker auf einem mit Backpapier belegten Blech und gibst es für ca. anderthalb bis zwei Stunden zum Trocknen in den Ofen. Stell ihn, wenn möglich, auf Umluft und wähle eine möglichst niedrige Temperatur. Bei uns liegt die so zwischen 30 und 40 Grad. Viel wärmer darf es auch nicht sein – sonst nehmen die ätherischen Öle wiederrum Reißaus.

Außerdem empfiehlt es sich, die Ofenklappe ein wenig offen stehen zu lassen, ggf. mit Hilfe eines eingeklemmten Kochlöffels, damit die Feuchtigkeit aus dem Backraum entweichen kann. Deine Wohnung wird nach ein paar Minuten schon wunderbar nach Bärlauch duften.

Nun kontrollierst du einfach zwischendurch, wie trocken dein Bärlauchsalz bereits ist und rührst es eventuell noch ein paar Mal durch. Es sollte wirklich richtig gut durchtrocknen, um später nicht zu verklumpen.

Bärlauchsalz im Ofen trocknen

Um Energie zu sparen, könntest du das Bärlauchsalz auch an der Sonne trocknen. Leider setzt aber auch die UV-Strahlung den ätherischen Ölen zu, weshalb wir das lieber im Backofen machen.

Nach der Trocknung ist das Bärlauchsalz schon fertig zur Abfüllung. Wenn wir grobes Meersalz verwenden, pürieren wir es allerdings hinterher noch einmal grob, so dass es feinere und etwas gröbere Salzkörner enthält.

Gib es einfach in ein dicht schließendes Gefäß und bewahre es dann an einem dunklen Ort auf. (Stichwort: UV-Strahlung)

So hast du immer ein bisschen Bärlauchgeschmack zur Hand. Das Salz ist lange haltbar. Wenn es nicht vorher verbraucht ist, mindestens bis zur nächsten Bärlauchsaison!

Bärlauchsalz in Gläser abfüllen

Verwendung von Bärlauchsalz

Dein selbst hergestelltes Bärlauchsalz ist vielseitig verwendbar – einfach auf einem Brot mit Butter, in einem Kräuterquark oder Dip, als Gewürz für einen Salat oder, oder. Zu allen Zutaten und Gerichten, zu denen nach deinem Gusto Knoblauch passt, wird dir sicher auch das Bärlauchsalz schmecken.

Abgefüllt in ein dekoratives kleines Gläschen ist es außerdem immer ein nettes kleines Geschenk oder Mitbringsel.

Viel Spaß beim Nachmachen!

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Giersch – vielseitiges, schmackhaftes Wildkraut

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Giersch - vielseitiges, schmackhaftes Wildkraut

Dieses Wildkraut wächst in nahezu jedem Garten – oft sehr zum Ärger der Gartenbesitzer. Völlig zu Unrecht, meinen wir, denn der Giersch (Aegopodium podagraria)  ist äußerst schmackhaft und dazu noch voller gesunder Inhaltsstoffe, wie VitaminC, Calcium und Eisen. Sein Geschmack erinnert an Petersilie, Sellerie und Möhren. Er ist weder streng, noch bitter und so auch für Wildkräuter-Anfänger  gut geeignet, die noch nicht an den meist herberen Geschmack der Blätter aus der Natur gewöhnt sind.

Giersch ein schmackhaftes Wildkraut

Giersch lässt sich wunderbar roh verwenden, z.B. in Salaten, Dips und Kräuterquarks, einfach auf einem Brot und überall, wo normalerweise Petersilie zum Einsatz kommt. Auch in Smoothies macht er eine gute Figur. Blanchiert mit ein wenig Zwiebel und/oder Knoblauch gibt er eine schmackhafte Gemüsebeilage ab, er kann auch wie Spinat zubereitet werden oder in Gemüsepfannen, Soßen, Suppen und Eintöpfen verwendet werden. Ein wirklich vielseitiges, schmackhaftes Wildkraut, das fast zu allem passt.

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Hier wächst Giersch am Waldrand

Giersch erkennen und ernten

Wie kannst du den Giersch erkennen? Das ist ganz einfach und eine Verwechslung mit anderen, unter Umständen giftigen Pflanzen ist im Grunde ausgeschlossen. Er wächst meist in halbschattigen oder schattigen Bereichen, in denen er dichte Teppiche bildet. Zu seiner Bestimmung brauchst du dir nur die Zahl 3 merken – Es gibt drei entscheidende Merkmale: Jeder Stängel besitzt 3 geteilte Blätter, oben hat er drei Blätter und der Stiel ist dreikantig

Giersch erkennen mit der Zahl 3

Am wohlschmeckendsten sind die ganz jungen Blätter, die sich gerade erst oder noch gar nicht voll entfaltet haben. Sie sind von einem wesentlich helleren Grün als die älteren Blätter, ausgesprochenen saftig und zart. Mit zunehmendem Alter werden die Blätter recht hart. Also ernte die möglichst jungen Blätter. Dann wird der Giersch bald wieder neu austreiben und du kannst den ganzen Frühling und Sommer über frisches Grün ernten.

Solltest du keinen Garten haben oder dort keinen Giersch finden, kannst ihn auch an Waldrändern oder schattigeren Randbereichen von Wiesen ernten. Achte nur darauf, ihn nicht zu nahe am Wegesrand zu sammeln, wo oft Hunde ihr Geschäft verrichten. An Rändern von bewirtschafteten Äckern ist  zu bedenken, dass auch die Wildkräuter mit Spritzmitteln belastet sein könnten.  Wildkräuter aus der Natur  solltest du immer gründlich waschen – mindestens dreimal mit kalten Wasser spülen.

Wildkäuter aus dem Garten

Wenn du zum Ernten in die Natur gehst, sei bitte immer ein bisschen bescheiden und entnimm nicht zu viel an einer Stelle, um die Pflanzenpopulation nicht zu schädigen. Beim Giersch, der meist in großen Mengen wächst, oder auch beim Bärlauch, darfst du dein Körbchen sicher mit gutem Gewissen füllen, aber bei den selteneren Pflanzen beschränke dich zum Wohl der Flora auf kleine Mengen.

Gib diesem schmackhaften Wildkraut eine Chance in deiner Küche – wir sind sicher, dass du es nicht bereuen wirst.

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